Freibeuter der Havel!

Als der alte 'Seewolf' Unger und der 'Brainstormer' Gabriel Mogge sich nach Jahren wieder trafen und schnell feststellten das die ehemalige Synergie noch stimmte, erblickte das Themenschiff die Welt. Sie wollten weg von den Piefkeschiffen, die meistens weiß gestrichen waren und dann entweder rote, gelbe, blaue oder grüne Streifen hatten.
Gesagt getan, der Seewolf mit seinen Erfahrungen und Verbindungen hatte schnell in seinem Sehrohr ein Objekt ausgemacht. Sie fuhren zur einer Werft und da lag es nun, dass einst so stolze Schiff "MS-Baden-Baden". Das Schiff, nein Schiff konnte man dazu nicht mehr sagen, eher Wrack, sah aus, als wenn es schon die Schneidbrenner des Verschrotters an seinen stählernen Leib spüren könnte.Die beiden sahen das Schiff und sie weinten fürchterlich, so traurig war der Anblick. Gabriel Mogge sagte unter Tränen: Bitte lieber Seewolf, gebe mir 5 Handgranaten und lass sie mich in das Schiff schmeißen und was dann übrig bleibt, kannst du dann nach China bringen, die suchen Eisen". Aber nach einiger Zeit und viel Phantasie erspürten Sie doch den ehemaligen Scham dieses Schiffes und beschlossen, dieses Wrack doch zu kaufen.
In der Folgezeit machten sie sich daran, diesen maroden Schiffskörper von all den Rost, Dreck und verrotteten Dingen zu befreien, um es dann wieder aufbauen zu können. Die Freunde und Bekannten schüttelten nur noch mit dem Kopf und glaubten nicht daran, dass dieses Wrack jemals wieder die Berliner Gewässer befahren könnte. Nach zwei Jahren Schweiß, fluchen, von Mücken zerstochen, Abschürfungen, Verbrennungen, manchmal kurz vor der Aufgabe stehend, war das Schiff, unter Mithilfe vieler Freunde und Bekannten, wieder schwimmfähig, innen im Großen und Ganzen ausgebaut und für die Behörden abnahmefähig.
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Unger und Mogge wurden
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